Hallo Othello,
ich bezweifle nicht, dass eine Demokratie entwicklungsfähig ist, aber ich bin froh, dass ein Grundgesetz weitestgehend "gelebt" wird,
im Gegensatz zu einer Verfassung, die man lernen durfte, aber die für d i e eine Partei nicht im geringsten maßgebend war.
Es wird deutlich, ich vergleiche immer mit dem Zustand, von dem ich auf Grund meiner ,unserer Personalie herkomme.
Vielleicht schau ich daher
mehr zurück ,als vorraus. Muss ich durchaus als ein Mangel anerkennen. Aber die Geschichte muss soll uns das Morgen erklären!
Daher gehe ich auch mit @Ohra konform, wenn er meint, es wäre legitim seine Meinung zu äußern, genauso wie es legitim ist,
seine Meinung zu interpretieren, wenn er schreibt:" andere wären in der DDR arbeitslos geworden, wenn die Kinder das Land verlassen
hätten". Was durchaus stimmt und ich ihn beipflichte, nur nicht im Fall Gauck, denn @Ohra kolportiert damit, weil Gauck eben nicht
arbeitslos wurde, hätte er "besondere" Beziehungen zu den Staatsorganen gehabt.
Dem habe ich widersprochen, weil sich die Partei diese Möglichkeit sicher gewünscht hätte, aber deren Einfluss in die Kirche eben
nicht so weit ging,dass sie bestimmen hätte können, wer Pfarrer wird und wer nicht! Daher folgt natürlich auch eine gewisse Unabhängigkeit, Freiheit der Gedanken usw.der Kirchenleute, die andere Bereiche in derbEhemaligen längst eingebüsst hatten, allen voran die Parteimitglieder, die erst Recht keine eigen Meinung haben durften.............
und ich hoffe, dass hiesige Parteimitglieder frei und ohne Zwang entscheiden können!
hofft Heizer Tom