| Ziel ist es die Erinnerungen der Hochseefischer aus ihrer Fahrenszeit auf den Fischereischiffen wieder mit Leben zu erfüllen. Das Forum besteht aus einem öffentlichen Teil, der ohne Anmeldung erreichbar ist und einem nichtöffentlichen Teil, in dem sich die Hochseefischer, so wie an Bord ungezwungen zu allem äußern und ihre Erfahrungen, Erinnerungen, sowie Meinungen austauschen können. Bei der Anmeldung als Mitglied ist neben dem Nicknamen auch der eigene Name, Ort und die letzte Tätigkeit auf den Schiffen anzugeben. | |
RE: Fischkutter aus der Bundesrepublik
in Klönschnack / Benutzerregeln 27.01.2012 18:44von jokkel58 • Ihre Lordschaft | 566 Beiträge
Moin,
ja so manch ein Seemann hat sein Leben auf See gelassen,ich finde es gut, dass durch Denkmäler auch an diese Jungs gedacht wird und ihnen dadurch ein Gedenken zu teil wird das sie verdient haben.Der nasse Tod ist ein sehr schlimmer Tod, so sagt man,ich habe einen Teil davon erlebt und weiss was in so manchem Seemann vorgegeangen sein muss. Gruß jokkel
RE: Romantische Hochseefischer
in Klönschnack / Benutzerregeln 30.01.2012 06:02von Lothar K. HH • Administrator | 1.317 Beiträge
Willkommen auf der Bücherseite ! Auszug aus der Mitglieder-Seite
Seemannsruh : http://youtu.be/tTkwkM308M8
Über die Seeleute gibt es wirklich herrliche Gedichte, denkt man zum Beispiel nur an Joachim Ringelnatz oder wie in diesem Fall an :
HEINRICH HEINE
Wir saßen am Fischerhause
Wir saßen am Fischerhause und schauten nach der See;
die Abendnebel kamen und stiegen in die Höh.
Im Leuchtturm wurden die Lichter allmählich angesteckt,
und in der weiten Ferne ward noch ein Schiff entdeckt.
Wir sprachen von Sturm und Schiffbruch, vom Seemann und wie er lebt,
und zwischen Himmel und Erde und Angst und Freude schwebt.
Wir sprachen von fernen Küsten, vom Süden und vom Nord,
und von den seltsamen Völkern, und seltsamen Sitten dort.
Die Mädchen horchten ernsthaft, und endlich sprach niemand mehr;
das Schiff war nicht mehr sichtbar, es dunkelte gar zu sehr.
www.derweg.org/mwberdeu/heine.htm
Heinrich Heine
sehr schön... !
Gruß Lothar
Schachrätsel aus der Mitgliederseite. Matt in drei Zügen !! Weiss am Zug - Welcher Hofi, Hofi-Freund (- in ) oder Gast packt es ??
Ihr könnt auch antworten unter lothar.kutsche55@gmx.de
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
30. Januar 1945, Heute vor genau 67 Jahren : Der Untergang der Wilhelm Gustloff - Nie wieder Krieg !!! ( siehe Mitgliederseite ! )
Bis Bald - Gruß an alle Seeleute da draußen in der großen weiten Welt ...
RE: Fährunglück im Pazific
in Klönschnack / Benutzerregeln 03.02.2012 16:03von Lothar K. HH • Administrator | 1.317 Beiträge
AKTUELL
238 Menschen nach Fährunglück gerettet
Vor Papua-Neuguinea ist eine Fähre mit bis zu 350 Menschen an Bord gesunken.
Donnerstag, 02.02.2012, 13:40
Bisher wurden mehr als 200 Passagiere gerettet
Nach dem Untergang einer Fähre vor Papua-Neuguinea werden Dutzende Passagiere noch vermisst. Entgegen erster Meldungen sollen sich 300 bis 350 Menschen an Bord der " MV Rabaul Queen " befunden haben.
Bis Donnerstagabend ( Ortszeit) konnten 238 Menschen lebend geborgen werden.
Berichte über Tote lagen nicht vor. Rettungsmannschaften suchten nach weiteren Reisenden. Die Fähre war in Kimbe auf der Insel Neubritannien abgefahren. Der Ort ist ein Taucherparadies und zieht Touristen aus aller Welt an. Der Unglücksort der Fähre liegt etwa 80 Kilometer vom Zielhafen Lae entfernt.
" Dies ist offensichtlich eine große Tragödie "
www.lessentiel.lu/de/news/panorama/story/29419572 -
Hoffen wir, dass die noch vermißten Menschen es lebend überstanden haben.
Gruß Lothar
RE: Fährunglück im Pazific
in Klönschnack / Benutzerregeln 04.02.2012 16:09von Lothar K. HH • Administrator | 1.317 Beiträge
Joachim Ringelnatz
Matrosenliebe und Seemannstreue
Matrosenbräute ??
Zitat aus dem Buch von Joachim Ringelnatz, dem Seemann und Dichter Ringelnatz ...
Losgelassene Stiere, durchgehende Pferde nach langer Stallzeit, so stürmen die Matrosen an Land.
Ihre Ansprüche sind nach so langen Entbehrungen nicht kompliziert. Die letzte Erfüllung wird in der ersten Nacht meistens von bewusstloser Besoffenheit umnebelt.
Sie sind ihren Bräuten schwärmerisch treu. Bis zum nächsten Hafen. Die Bräute verhalten sich ähnlich.
Aber ich weiß auch entzückende gegenteilige Beispiele, weiß von rührender, lebenslänglicher Anhänglichkeit japanischer Freudenmädchen, weiß manches Schöne darüber mehr.
Auf Heimaturlaub und besonders, wenn ihre Heimat im Binnenlande liegt, lassen sich die Seeleute mit komischen Stolz bewundern und mit etwas geschämigen Behagen verhätscheln. Von den Eltern, von Geschwistern, Freunden, Bekannten oder von einer Braut.
Verwirrt in der Verlegenheit vor den tausend Fragen, die an sie gerichtet werden, kommen sie dann leicht dazu, zu lügen oder aufzuschneiden,
Seemannslatein zu erzählen Seemannsgarn zu spinnen.
Die vielfach verbreitete und naheliegende Ansicht, dass unter den Matrosen außergewöhnlich viel Homosexuelle wären, trifft nicht zu.
Es gibt aber bei ihnen eine ergreifende männliche und salzige Freunschaft zwischen Kameraden.
Es gibt eine starke Treue zum Schiff und eine innige Anhänglichkeit an Heimat, heimatliche Bräuche und Lieder und an die Muttersprache.
Joachim Ringelnatz
Gruß Lothar
RE: Fährunglück im Pazific
in Klönschnack / Benutzerregeln 06.02.2012 18:50von Walter • ( Gast )
RE: Saukälte
in Klönschnack / Benutzerregeln 08.02.2012 10:36von jokkel58 • Ihre Lordschaft | 566 Beiträge
Moin ,
kennen wir noch von 1978/79 da haben wir 3 Tage mit der 221 Brandenburg von Ausgang Sund bis Rostock gebraucht,dann fuhren am Einlauftag die ersten Züge wieder nach Berlin ,dass war mitte Januar und alle Trawlerfahrer 222,223,225 fuhren dann nach dem sie schon einige Tage Hacke hoch Amerika in der Höhle gemacht hatten. An dem Tag nach Hause, da kann man sich ja vorstellen was im Zug los war,der Schaffner war in Berlin total zu.Egal ich wusste auch nicht so recht wie ich Heim kam,und ich war im Nov.78 auch noch Vater geworden,schöne Erinnerung.Gruß jokkel
RE: Saukälte
in Klönschnack / Benutzerregeln 09.02.2012 19:13von OSSI • Ihre Lordschaft | 309 Beiträge
Moinsen Kollegen,
ich beobachte schon seit einigen jahren eine kleine kegelrobben familie, immer wenn roland und ich vom fischen zurückkommen und ander Kroy vorbeidampfen kann man sie beobachten mal liegen 3 mal liegen 5 robben auf dem strand und sie fühlen sich dort sauwohl und ich vermute sie haben sich dort angesiedelt denn seit dem durchbruch der ostsee ist die Kroy von der halbinsel wustrow abgetrennt, dort haben sie absolute ruhe auf ihrer kleinen naturschutzinsel.Es sieht schon sehr putzig aus wenn sie wie die torpedos auf den strand zuschwimmen und den schwung nutzen die ersten meter sand zu überwinden.
Herzlichst Ossi
RE: Saukälte
in Klönschnack / Benutzerregeln 10.02.2012 06:47von Lothar K. HH • Administrator | 1.317 Beiträge
Der ehrliche Seemann
Joachim Ringelnatz
Es lebte einmal eine Fee auf Erden in der Gestalt einer schönen Prinzessin. Sie wohnte in einem prächtigen Schloss. Die Prinzessin hielt sich unzählige Diener und goldene Wagen mit kostbaren Pferden. Sie trug kostbare Kleider, so dass der Ruhm ihres Reichtums wie der ihrer Schöneit weit hinausdrang.
Die Prinzessin hatte im ganzen Lande verbreiten lassen, dass sie sich vermählen wolle, dass sie aber nur einen Gemahl nehmen würde, der ganz frei von Lüge und falscher Gesinnung wäre, denn sie liebte die Wahrheit und die Offenheit über alle Maßen.
Da strömten denn die Ritter und Edelleute aus allen Teilen des Landes herbei, die die reiche und schöne Prinzessin gern besessen hätten.
Diese ließ jeden einzelnen zu sich kommen, legte ihm eine Frage vor, befahl ihm, die der Wahrheit getreu zu beantworten.
Darauf ließ sie ihm den Mund öffnen, setzte sich ihre Zauberbrille auf und blickte durch diese in den Mund.
Da sah sie denn nun, dass keiner von den Freiern die Wahrheit gesprochen hatte,denn sie hatten alle gespaltene Zungen.
Nun, das betrübte die Fee sehr, und sie schickte die Ritter und Edelleute wieder fort.
Da nun die Ritter und Edelleute kein Glück hatten, versuchten auch bald viele aus dem Volke, die Prinzessin zu gewinnen.
Schuster, Schneider, Dichter, Sänger, Kaufleute und Gelehrte, ja sogar Bettler kamen auf das Schloss, denn die Prinzessin ließ alle ohne Unterschied zu sich.
Doch alle diese Leute mußten unverrichteter Dinge wieder heimkehren, denn sie wurden alle von der Zauberbrille als verlogen erkannt.
Eines Tages aber sprach auch ein Seemann im Schlosse vor. Der war gerade von einer großen Reise zurückgekehrt.
Der Seemann hatte die Prinzessin gesehen und sich sofort in sie verliebt. Auf der Stelle eilte er zum Schloss und hielt um ihre Hand an.
Mit festen Schritten trat er vor den Thron der holden Jungfrau.
" Sag mir die Wahrheit " begann diese, " ... was liebst du am meisten, mein Herz, meine Schönheit oder mein Reichtum ...? "
" Deine Schönheit " erwiderte der Seemann ohne Besinnen, und das war wahr, denn er kannte ja ihr Herz noch gar nicht, und aus dem Reichtum machte er sich nicht viel.
Nun setzte sich die Fee die Zauberbrille auf und gebot dem Seemann, den Mund zu öffnen.
Kaum hatte sie einen Blick in diesen getan, so rief sie : " Pfui Teufel, du priemst ja ! " und damit verschwand sie mitsamt ihrem Schlosse, den Dienern, Wagen und Pferden ... und der Seemann erwachte in seiner Koje ...
Joachim Ringelnatz
http://youtu.be/SXhPkSNKE7I
Allen einen schönen Freitag !
Gruß Lothar
Danke Lothar und Guten Morgen zusammen,
den Artikel habe ich heute in Spiegel-Online gefunden und finde ihn recht interessant.
Artenschutz
Fischzucht überdeckt Schwund der Königslachse von Getty Images
Brauchen künstliche Unterstützung: Königslachse in ihrer Wildform werden selten
Ihre Beliebtheit bei Anglern wird Königslachsen zum Verhängnis: In ihrer Wildform kommen die Fische in einigen Regionen kaum noch vor. Forscher haben nun untersucht, wie viele Lachse in einem kalifornischen Fluss tatsächlich aus Aufzuchtstationen stammen - mit erschreckendem Ergebnis.
Die zum Laichen in den kalifornischen Mokelumne-Fluss zurückkehrenden Königslachse erscheinen gesund und zahlreich. Daher entsteht der Eindruck einer gesunden Population. Dabei sind nur noch etwa zehn Prozent dieser Fische Wildtiere - die übrigen stammen aus einem künstlichen Zuchtprogramm. So werde der Rückgang der natürlichen Population verdeckt, schreiben Forscher um R. Johnson von der University of California in Santa Cruz im Journal
Die Königslachse (Oncorhynchus tshawytscha) sind bei Hobbyanglern und Berufsfischern beliebt. Viele Bestände sind deshalb zusammengebrochen. Es gibt jedoch zahlreiche Programme, um Lachse oder andere Fische künstlich zu vermehren. Die so gewonnenen Setzlinge werden ins Wasser entlassen, wenn auch die natürlich vermehrten Fische in Richtung Meer schwimmen. Die Rückkehrer ziehen in die Flüsse zurück und vermehren sich dort. Woher soll man aber wissen, welcher Königslachs natürlichen Ursprungs ist und welcher aus einer Zuchtanlage stammt? Schließlich lassen sich nicht alle Zuchtfische markieren.
Ohne Zuchtfische wäre Population nicht zu halten
Johnson und ihre Kollegen stützten sich daher auf eine Isotopen-Analyse der Ohrknochen der Lachse. Isotope sind Varianten eines chemischen Elements, die sich in der Zahl ihrer Kernbausteine unterscheiden. Im Zuge des Wachstums werden die chemischen Elemente - etwa Schwefel - aus der Nahrung in den Körper eingebaut. Zuchtlachse erhalten mit der Nahrung mehr von einem bestimmten Schwefelisotop als natürlich aufgewachsene Artgenossen, und dieser Unterschied lässt sich auch nach langer Zeit im erwachsenen Fisch nachweisen.
Das Team sammelte und untersuchte auf diese Weise rund 1300 Lachse aus dem Mokelumne-Fluss. Hinzu kamen die Daten von Vergleichsfischen aus Wildnis und Zucht. Dabei zeigte sich: Nur rund zehn Prozent der Fische sind natürlichen Ursprungs. "Es sieht aus wie eine gesunde Population, die zum Laichen kommt, aber die Realität ist, dass sich die Bestände ohne die Zuchtfische nicht erhalten können", erklärte Johnson in einer Mitteilung. "Wir hatten laichende Zuchtfische erwartet, aber ihre schiere Zahl in der Natur ist überraschend."
Nach meiner Auffassung ist diese Form der Artenerhaltung völlig legitim. Das machen die Binnenfischer schon jahrelang. Wenn das jetzt auch im Bereich der Meeresfische gemacht wird, ist das nur in Ordnung. Am Ueckermünder Haff sollte eine Zanderfarm nur für Jungfische entstehen, die nur die Jungfische in den ersten Monaten hilft auf die Beine zu kommen. Dann werden die Tiere ins Meer entlassen und fressen sich zu einer fangbaren Größe ran. Wo ist jetzt der Unterschied zu der gescholteten künstlichen Aufzucht und den Naturfischen. Ich denke dass die Medien wieder mal einen auf Panik machen. Ebenso die Ökos, die Grünen und Leute, die nicht über die Situation nachdenken. Man kann keine 7 Milliarden Menschen ernähren ohne zu diese Hilfen zu greifen. Das war mein Input zum Freitag. Ich wünsche Euch noch einen sonnigen Tag. Othello
RE: Lachse
in Klönschnack / Benutzerregeln 10.02.2012 18:45von Lothar K. HH • Administrator | 1.317 Beiträge
Hallo Zusammen !
- Ja Fischersfritze, Interesse ist sehr, sehr sehr vorhanden, !
- Danke Othelllo !
Die besten Seeleute, Freunde und Kameraden kamen aus Halle an der Saale
Der Beweis : Kapitän Fiete Meißner kam aus Halle. Er wohnte in den jungen Jahren am Rannischen Platz und ging in die Adollf Reichwein Schule. Eine erweiterte Oberschule bis 12 Klassen, heute Gymnasium. Ich wohnte nur 5 Minuten entfernt.
Mein Freund " Egon ", u.a. Matrose und Bootsmann auf der ROS 331 und 332, kam aus Halle. Auch wir wohnten nur 5 Minuten auseinander.
Wenn wir wieder hinaus auf See mußten, trafen wir uns an der S-Bahn Station " Halle- Süd " und mit dem Seesack gings weiter zum Hauptbahnhof.
Ziel war Mauretanien oder Angola auf der Atlantikseite Afrika's ...
Viele Proddies von der ATB III kamen aus Halle. Darum möchte ich allen Hallensern, Halloren und Hallunken, die jemals ein Schiff des Fischkombinates Rostock betreten haben, mit einem Gedicht recht herzlich grüßen. " Come together ! "
Einmal erhielt ich wunderbare Post eines TO's aus Halle. - Bitte melde dich nocheinmal, denn das würde mich sehr sehr freuen !!!
Aus diesem Grund, eine Ode an alle Hallenser Hochseefischer, egal wo Ihr jetzt Euer zu Hause habt.
Einmal Hallenser, immer Hallenser 


Nur für Euch, vom Dichter Joseph Freiherr von Eichendorff ( 1788 bis 1857 )
Bei Halle
Da steht eine Burg überm Tale
Und schaut in den Strom hinein,
Das ist die fröhliche Saale,
Das ist der Giebichenstein.
Da hab ich so oft gestanden,
Es blühten Täler und Höhn,
Und seitdem in allen Landen
Sah ich nimmer die Welt so schön !
Durchs Grün da Gesänge schallten,
Von Rossen, zu Lust und Streit,
Schauten viel schlanke Gestalten,
Gleich wie in der Ritterzeit.
Wir waren die fahrenden Ritter,
Eine Burg war noch jedes Haus,
Es schaute durchs Blumengitter
Manch schönes Fräulein heraus.
Das Fräulein ist alt geworden,
Und unter Philistern umher
Zerstreut ist der Ritterorden,
Kennt keiner den andern mehr.
Auf dem verfallenen Schlosse,
Wie der Burggeist, halb im Traum,
Steh ich jetzt ohne Genossen
Und kenne die Gegend kaum.
Und Lieder und Lust und Schmerzen,
Wie liegen sie nun so weit -
O Jugend, wie tut im Herzen
Mir deine Schönheit so leid.
Ich grüße natürlich alle Hofi's - schönen Abend zusammen !!!
Gruß Lothar
Hallo Fischersfritze,
gute Idee mit den Zeitungsberichten, lockert alles auf.
Ich war viele Male im Eisaufbruch, auch mit Stephan vor Sassnitz. Im Keller hat das "Boxen" allerdings wenig Spass gemacht.
Auf Schleppern, im Eisaufbruch um Ruegen, war das ein unvergessliches Naturerlebnis.
Ich erinnere mich gut an einen Koch, der berichtete aus den Anfangsjahren, wo die festgeforenen Schwäne auch mal auf der Back landeten.
Da war auch schon mal erst Anfang April das Eis weg und die Heringsfischer machten keine guten Fänge.
Gruesse von Paul
Ja - die berühmten Hallenser wie Lothar der Forumsredakteur, Egon und das 8.Weltwunder und Fiete Meisner, der gute Schiffsvater.
Aber einer ist hervorzuheben und der hat zwei winzig kleine Schnittstellen zu Lothar: den Geburts- und den jetzigen Wohnort und die Liebe zur Musik.
Auszug aus 3xw.Wikipedia.de
"Georg Friedrich Händel (laut Taufregister Georg Friederich Händel, anglisiert: George Frideric Handel; * 23. Februarjul./ 5. März 1685greg.[1] in Halle a. d. Saale; † 14. April 1759 in London) war ein deutsch-britischer Komponist in der Epoche des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten sowie zahlreiche Werke für Orchester, Kammer- und Claviermusik. Händel, dessen künstlerisches Schaffen sich auf alle musikalischen Genres seiner Zeit erstreckte, war gleichzeitig als Opernunternehmer tätig. Er gilt als einer der fruchtbarsten und einflussreichsten Musiker der letzten 250 Jahre."
Im Sommer 1703 begab sich Händel nach Hamburg.....
der Mann hat eine Klasse Musik geschrieben. Da kommt DSDS nicht mit.
Grüße an die Hallenser von Othello
hallo othello
ich bewundere dein geradezu enzyklopädisches wissen ! so können wir auch mal über händel plaudern.
wussest du das der vater von händel hofmedicus beim herzog von sachsen-weissenfels war? er verschaffte dem sohnemann sozusagen ein vorstellungsspiel beim herzog und so ward der junge händel endeckt oder gecastet wie man neudeutsch schreibt. leider waren die arbeitsbedingungen in deutschland nicht die besten , so dass er den grössten teil seines lebens in old england verbrachte. die briten streiten sich heute noch mit deutschen künstlerkreisen, ob händel nun deutscher oder brite war. sollte uns aber egal sein ,seine musik ist klasse. man kann sie auch im täglichen leben nutzen .
stell dir vor du hast rohrbruch zu hause u. der klempner kommt nicht . da kannste in der wartezeit händels wassermusik auflegen. oder dein häuschen
brennt , da kannst du die wartezeit auf die feuerwhr mit händels feuerwerksmusik versüssen. aber ich will das forum nicht zusehr mit meinen spässen belasten . ich glaube spass werden wir hir noch öfter haben. so nun werde ich mich langsam auf unseren warener stammtisch vorbereiten ,schade das du nicht kommen kannst, aber das jahr ist ja noch lang. inn diesem sinne ,ein schönes wochenende . odysseus.
RE: Hallenser
in Klönschnack / Benutzerregeln 11.02.2012 10:04von Alfred • Othello | 351 Beiträge
Guten Morgen Odysseus,
man kann auch schon fast Mahlzeit sagen. Nun lob mich mal nicht zu dolle wegen dem Wissen. Eine journalistische Weisheit besagt, man muss es nicht wissen man sollte aber wissen, wo man es finden kann und es so präsentieren, dass es meins gewesen sein könnte. Davon leben 1.000 Politiker und viele andere Kopierer.
Mal Spass beseite, den alten Händel mag ich. Der ist nicht so schwer wie Bach und hat eine leichte entspannende Barockmusik geschrieben. Auch seine Vielfalt ist gegenüber Bach hervorzuheben. Händel hat ja fast zu jedem Thema ein Stück geschrieben. Einfach genial der Mann. Stücke von Händel werden manchmal auch in der Neubrandenburger Konzertkirche gespielt. Die kennst Du doch.
Für alle, die nicht Neubrandenburger sind - diese Kirche war völlig ausgebrannt, stand jahrelang umher, bis sie 1990 (?) zu einer reinen Konzertkirche mit einer Wahnsinnsakkustik ausgebaut wurde. An den Kosten hat sich die Stadt fast verschluckt. Dafür ist aber ein Kleinod entstanden, welches in Europa wenn nicht sogar in der Welt einmalig ist. Wer mal in dieser Gegend Urlaub macht, sollte unbedingt hineingehen. ich habe da schon Güttler (Trompete) und Max Raabe und viele andere mehr gehört. Hier spielen tatsächlich Weltkünstler zu einem annehmbaren Preis. So - genug regionale Werbung gemacht.
Odysseus Deine Betrachtungen zu Wohnungsbränden und dieser herrliche Wintertag ist der krönende Abschluß dieser Woche. Othello
Zeitungsschau vom 11. Februar 2011
in Klönschnack / Benutzerregeln 11.02.2012 10:57von fischersfritze • 21 Beiträge
Hallo, überlege gerade, ob ich mich mit meiner Zeitungsschau unter die Liebhaber der ernsten Musik mischen darf ??
Ich versuche es, heute was unglaubliches aus Brüssel gegen die Küstenfischer. Schon in der Vergangenheit konnte ich mir nicht so recht vorstellen wie die Fischer mit nassem Ölhemd und Schlachhandschuhen ihre Logbücher führen. Und nun noch dieses Unfassbare. Frage: warum lässt sich der Fischer alles gefallen? Vielleicht ist das mal eine Diskussion wert.
Was anderes, ich weiß nicht ob Ihr es schon wusstet, aber wenn die Schrift der Artikel auf dem Monitor zu klein ist, dann Taste Strg. gedrückt halten und das Scrollrad auf der Maus drehen. Oder Taste Strg. gedrückt halten und Taste + oder - drücken.
Ein schönes Wochenende wünscht
fischersfritze
RE: Zeitungsschau vom 11. Februar 2011
in Klönschnack / Benutzerregeln 11.02.2012 23:18von Alfred • Othello | 351 Beiträge
Hallo Fischersfritze,
es ist schon enorm, was den Kollegen von der Küstenfischerei an bürokratischem Aufwand abverlangt wird. Ich habe mal interessenhalber auf der offiziellen Fischereiseite der kanadischen Regierung gestöbert und dort die Reglements für kanadische Fischer abgefordert.
Hier habe ich mich nur auf den Kabeljau innerhalb unserer alten Fangplätze - kanadische Ostküste / Labrador konzentriert und habe dort eine Unmenge von Vorschriften gefunden. Wäre ich kanadischer Berufsfischer, müsste ich einen Rechtsanwalt anheuern, der die Vorschriften überwacht - unabhängig von dem Beobachter, der ab einer bestimmten Schiffsgröße ohnehin zwingend vorgeschrieben ist.
Ich stelle mal nur die - im Umfang kleinste - Regel zum Beifang in der Kabeljaufischerei zur allgemeinen Kenntnis (als maschinelle Übersetzung) hier ein:
D) Beifang
Für die Zwecke dieses KWK gelten folgende Definitionen:
"Directed Arten" die erlaubte Art, oder eine Kombination von Arten, an Bord behalten und durch die Fischer übernommen zu einer Zeit, in einem Gebiet, und durch eine Einrichtung, die in artspezifisch Lizenzbedingungen berechtigt ist.
"Beifang" ist der Fang an Bord in der alle anderen Arten als eine gerichtete Arten, wie oben definiert beibehalten.
Soweit nicht anders angegeben, sind Beifang Einschränkungen immer als tägliche Grenzen (00:01 Uhr bis 24:00 Uhr Ortszeit) zum Ausdruck gebracht und werden immer anhand runden Gewichten.
Soweit nicht anders angegeben, sind Beifang Einschränkungen, ausgedrückt als Prozentsatz immer als ein berechneter Prozentsatz des runden das Gewicht der an Bord mitgeführten Arten gerichtet .
1. Die tägliche Beifang an jedem geschlossenen Spezies / Lager darf höchstens 10% des Gewichts der an Bord mitgeführten Arten gerichtet oder 90,7 kg (200 Pfund) der größere Wert gilt.
2. Die tägliche Beifänge von Atlantischer Heilbutt darf höchstens 10% des Gewichts der an Bord mitgeführten Arten gerichtet.
3. Die tägliche Beifänge von Pollock darf nicht mehr als 20% des Gewichts der Regie an Bord befindlichen Arten.
4. Alle Beifänge an Kabeljau wird gegen individuelle Quote des Fischers (IQ) gelten.
5. Wenn ein Fischerboot IQ gefasst worden, entweder durch gezielte oder unbeabsichtigte Fänge, werden alle anderen Grundfische Fischerei auf die Fisher geschlossen werden.
6. Ein Beifang von Shark ist zulässig, dass nicht mehr als 10% des Gesamtgewichts des genehmigten Grundfische an Bord Ihres Schiffes, bis maximal 500 kg (1100 Pfund). Zum Zeitpunkt der Landung und einem Gewicht von der Shark, müssen alle oder ein Teil der Heckflosse auf die Karkasse befestigt werden. Darüber hinaus muss die Bauchflosse (die gepaarten Rippen benachbart zu der Kloake oder "vent") intakt gelassen ist und an der Karkasse werden.
Für Fischer Regie für Rotzunge (Greys ole) mit Snurrewaden, die folgenden Bestimmungen gelten auch:
1. Die tägliche Beifang von Kabeljau darf nicht mehr als 5% des Gewichts der an Bord mitgeführten Witch Flunder.
2. Jede Cod als Beifang genommen wird gegen die 3PN-basierten mobilen Gang Quote berechnet.
3. Die tägliche Beifänge von Scharbe darf nicht mehr als 10% des Gewichts der Rotzunge (Grey Sohle) an Bord.
Wo es Beifang Probleme widespead, kann der gesamte Bereich der Flotte Sektor geschlossen werden.
E) Verwerfen
1. Alle Atlantischer Heilbutt weniger als 81cm und alle Nord-und Spotted Wolfish muss an den Ort, aus dem es entnommen wurde freigesetzt werden und, wenn am Leben, in einer Weise, dass bewirkt, dass die kleinsten Schaden.
2. Katzenhai und Lumpfish kann dem Wasser unverzüglich zurückzugeben, tot oder lebendig.
3. Live Scharbe weniger als 20cm und Live-Winter-Flunder weniger als 25 cm in der Länge kann an das Wasser unverzüglich zurückzusenden.
Dazu gibt es eine Unmenge von Vorschriften zu Fangzeiten, Lizenzen, Zulassungen, Netz- und Maschengrößen und und und... Nach 50 Seiten Stöbern gönne ich mir eine Pause.
Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass nicht nur die Europäischen Fischer in Europa so gebeutelt werden, sondern andere, die innerhalb gesetzlicher Rahmenbedingungen fischen werden ebenso überwacht. Wer aber kontrolliert die Raub- und Piratenfischer? Für die großen Fangflotten der Europäer ist in den angestammten Gebieten nicht mehr viel zu holen, weil die leer sind und stark überwacht werden. Also suchen die Alternativen und wohin gehen sie? Zum Beispiel ans Horn von Afrika und fischen dort. Für mich ist es nicht verwunderlich, wenn die dortigen angestammten Fischer jetzt einen wesentlich lukrativeren Job ausüben. Das ist eine falsche europäische Fischerei-Politik, kleinsichtig innerhalb zu enger Sichtweisen. Das wäre eine Aufgabe für die UN und nicht nur für Brüssel meint Othello
RE: Zeitungsschau vom 11. Februar 2011
in Klönschnack / Benutzerregeln 12.02.2012 01:15von odysseus • 118 Beiträge
hallo othello. das mit der heutigen fischerei politik werden wir wohl nicht meh schnallen .wer weis was sich da für internats schüler die durch ,wie man heute so sagt ,social network, in brüssel in der abteilung fischerei gelandet sind ,den ganzen tag gedanken machen um den kleinen küstenfischer ,den mehr haben wir ja nicht mehr in germanistan, das leben so schwer wie möglich zu machen . in sassnitz , wo ich mich ab u.zu mal aufhalte , rede ich manchmal mit einem der letzten 26,5 m, kutterkapitänen. sie fischen schon jahre an der kotzgrenze. jedes jahr ein neues "schmankerl" letztes jahr sollten sie sich eine kamera an die netzwinde bauen , um evtl, eine tote möve die sich im netz verheddert hatt zu registrieren. der alte von diesem kutter sagte mir : wenn sie mir vorn so ein ding angebaut hätten ,wäre ich backbord aussenbords gesprungen . gut ,es war eine ironisch gemeinte drohung ,aber ein wenig resignation steckt schon drin. was mich an meissten nachdenklich machte waren seine worte : wenn eines tages der chinese uns seinen fisch den er dann für seine wachsende bevölkerung selber braucht nicht mehr liefert , dann haben wir noch nicht einmal mehr nachwuchs uns den fisch in der erforderlichen menge selbst zu fangen. das sollte uns zu denken geben ,denn geld alleine kann dann auch nicht alles richten. das müsste unserer jetzigen "führung"zu denken geben .aber leider , wie sagt der volksmund: GIER FRISST HIRN ! so das war von mir das wort zum sonntag. euer odysseus.
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